Erektionsstörung

Erektionsstörung
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Als Erektionsstörung oder Impotenz beim Mann bezeichnet man die anhaltende oder wiederkehrende Unfähigkeit, eine Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr aufrechtzuerhalten. Dabei muss zwischen Impotenz und gelegentlichen Erektionsstörungen unterschieden werden.

Letztere treten dann und wann auf und sind vor allem auf Stress, Müdigkeit, Alkohol, Tabak oder Übergewicht zurückzuführen.

Von Impotenz spricht man erst, wenn das Problem über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten anhält. Chronische Erektionsstörungen sind eine der häufigsten sexuellen Störungen bei Männern. Rund 30 % der Männer um die 40 sind davon betroffen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was sind die Ursachen von Impotenz? Wie kann man Impotenz vermeiden? Mit wem kann ich darüber sprechen? Welche Folgen hat die Impotenz für den Mann? Welche Rolle nimmt der Partner oder die Partnerin ein? In diesem Artikel beantworten wir alle Ihre Fragen über die Erektionsstörung und Behandlungsmöglichkeiten.

Viagra – das am häufigsten empfohlene Medikament zur Bekämpfung vorzeitiger Ejakulation

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Es überrascht nicht: Viagra ist das am meist verschriebene Medikament für Männer, die wieder die Kontrolle über ihre Erektion gewinnen und mit den Phasen der Impotenz Schluss machen wollen.

Viagra zählt zu einer Gruppe von Medikamenten, die PDE-5-Hemmer genannt werden. Es wird erwachsenen Männern verschrieben, die an Erektionsstörungen leiden, also an der Unfähigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

Damit dieses Medikament wirkt, ist eine sexuelle Stimulation notwendig. Viagra wird also ergänzend eingesetzt und ist keine Wunderpille! Lesen Sie weiter, um mehr über Alternativen zu Viagra zu erfahren.

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Wie funktioniert eine Erektion?

Bei einer Erektion schwillt der Penis an und wird hart. Sie kommt zustande, wenn sich die Schwellkörper im Penis bei sexueller Erregung mit Blut füllen. Die Vorhaut zieht sich zurück, sodass die Eichel frei liegt und ein Geschlechtsverkehr möglich wird.

Die Fähigkeit zur Erektion ist komplexer als es auf den ersten Blick erscheint. Für einen erfüllten Geschlechtsverkehr müssen mehrere Körperteile aktiv werden und zusammenspielen:

  • das Gehirn
  • die Nerven
  • die Hormone
  • die Blutgefäße

Wenn nun einer dieser 4 Körperteile ein Problem hat, versagt die ganze „Maschine“.

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Zur Erinnerung

Die Impotenz ist nicht mit mangelndem sexuellen Verlangen oder der vorzeitigen Ejakulation zu verwechseln. Ebenso ist Impotenz nicht dasselbe wie Unfruchtbarkeit. Die Impotenz ist eine eigenständige Störung, die mit besonderen Maßnahmen gemindert und/oder beseitigt werden muss.

Symptome einer Erektionsstörung

Die Impotenz kann jeden Mann treffen, unabhängig von Kultur oder sozialem Stand. Sie tritt zwar häufig ab 40 Jahren auf, aber auch jüngere Männer können davon betroffen sein. Die Impotenz beim Mann ist definiert als:

  • die Unfähigkeit, eine Erektion mit einem für Geschlechtsverkehr ausreichend steifen Penis aufrechtzuerhalten;
  • oder die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen.

Und das, trotz normalem sexuellen Verlangen. Geschlechtsverkehr und Masturbation werden somit schwierig oder sogar unmöglich, was das Wohlbefinden der betroffenen Personen stark beeinträchtigt. Die Impotenz löst daher in der Regel großen Unmut aus und vergiftet die Beziehung vieler Paare.

Hauptursachen von Impotenz

Bei Impotenz ist der Blutfluss im Penis gestört. Dieses Problem kann wiederum selbst zahlreiche Ursachen haben, die es im Laufe von ärztlichen Untersuchungen zu beseitigen gilt. Man kann 2 große Gruppen von Störfaktoren unterscheiden:

 Physiologische Ursachen: 

  • Übergewicht
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Atherosklerose, Infarkt …
  • Diabetes
  • Tabakabhängigkeit
  • neurologische Erkrankungen: Tumore, Multiple Sklerose, Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit
  • Einnahme bestimmter Medikamente: Antidepressiva, Neuroleptika, Diuretika, Betablocker, Schlafmittel, Chemotherapie …
  • bestimmte Krebsarten
  • Operation an der Prostata oder Blase
  • Suchtprobleme: Alkohol, Drogen
  • hormonelle Störungen: Abnahme des Testosteronspiegels, Schilddrüsenfehlfunktion
  • Schlaflosigkeit, Müdigkeit

 Psychische Ursachen: 

  • Depression, Angst …
  • Traumata wie Unfälle, Trauerfälle
  • Probleme in der Partnerschaft: Langweile, Untreue …
  • Stress
  • Probleme mit der sexuellen Identität …

Es ist jedoch gut zu wissen, dass das Risiko für Impotenz – egal ob sie physisch oder psychisch bedingt ist – mit zunehmendem Altem steigt.

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Warum ist eine schnelle Behandlung notwendig?

Die Impotenz sollte so schnell wie möglich behandelt werden, damit sie nicht zu einem dauerhaften Problem und einer echten psychischen Blockade wird. Es ist wichtig, ärztliche Untersuchungen so früh wie möglich zu machen, weil Sie durch die Behandlung der Impotenz neues Selbstvertrauen und ein erfülltes Sexualleben erlangen und um schnell eine der oben erwähnten Krankheiten ausschließen zu können.

Vielen Männern mag es zwar schwerfallen, darüber zu sprechen, aber der behandelnde Arzt hört seinen Patienten zu und ist zur Schweigepflicht verpflichtet. Nur er kann eingehende Analysen anordnen und Sie gegebenenfalls, je nach Ursprung des Problems, an einen Urologen, Sexualberater oder Psychologen überweisen.

Ist Impotenz wirklich reversibel?

Ja, Impotenz ist heute kein unabänderliches Schicksal mehr. Es gibt eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten für alle Ursachen.

Verschiedene Lösungen zur Bekämpfung von Erektionsstörungen

Zum Glück gibt es heute zahlreiche Lösungen für dieses schmerzhafte Problem, das die Betroffenen oft als peinlich empfinden. Zur Behandlung gehört häufig eine Änderung der Lebensweise, um sich besser zu fühlen und sich besser um sich selbst zu kümmern.

Die körperliche Bewegung ist obligatorischer Bestandteil jeder Behandlung. Sie tut nicht nur dem Körper gut, sondern hilft auch beim Entspannen, was notwendig ist, um eine zufriedenstellende Erektion zu erlangen.

Bei psychisch bedingter Impotenz

Ist die Impotenz psychisch bedingt, sollte eine Einzel- oder Paartherapie gemacht oder ein Sexualberater aufgesucht werden. Die nachstehend aufgeführten Mittel können ihnen zwar ohne Zweifel helfen, sie lösen aber nicht das eigentliche Problem!

Bei physiologisch bedingter Impotenz

Medikamente

Es gibt zahlreiche Medikamente, die dem Mann helfen, eine harte und lang anhaltende Erektion zu bekommen. Jedes Medikament ist anders, aber im Groben unterscheidet man 2 Wirkungsweisen, von denen je nach Priorität des Patienten eine gewählt werden kann:

  • ein schnell wirkendes Medikament;
  • ein Medikament, dass die Erektionsdauer verlängert.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Testosteron zu nehmen.

Man darf nicht vergessen, dass jedes Medikament Nebenwirkungen verursachen kann und dass jedes Medikament, da sie alle anders sind, mehr oder weniger gut vertragen werden kann. Außerdem bestehen Risiken von Arzneimittelwechselwirkungen. Informieren Sie gegebenenfalls Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen.

Die Einnahme von Medikamenten ist übrigens keine Garantie für eine Erektion. Dazu ist immer ein Vorspiel notwendig, das für die nötige sexuelle Erregung sorgt. Bei Erektionsförderern besteht also kein Risiko für unzeitige Erektionen.

Manche Männer bedauern hingegen diese „mechanische“ Seite der Einnahme. Der Geschlechtsverkehr muss nämlich im Voraus geplant werden, da das Medikament wenige Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden muss.

Folgende sind die führenden Medikamente zur Erleichterung der Erektion:

  • Viagra: Viagra ist das weltweit bekannteste und meistverkaufte Potenzmittel. Es ist in Tablettenform erhältlich. Die Wirkung des Wirkstoffs Sildenafil setzt in der Regel in weniger als 60 Minuten ein und hält 4 bis 6 Stunden an.
  • Cialis: Cialis ist fast genauso bekannt wie Viagra und ebenfalls in Tablettenform erhältlich. Die Wirkung dieses Medikaments auf der Grundlage des Wirkstoffs Tadalafil setzt nach rund 40 Minuten ein und hält bis zu 36 Stunden an.
  • Spedra: Spedra ist der letzte Neuzugang auf dem Potenzmittelmarkt und auch in Tablettenform erhältlich. Sein Wirkstoff ist Avanafil. Es wirkt in weniger als 15 Minuten (das schnellste Medikament!) und kann eine Erektion für 5 bis 6 Stunden fördern.
  • Levitra: Die Wirkung dieses Medikaments in Tablettenform auf der Grundlage von Vardenafil setzt nach 30 Minuten ein und hält 4 bis 6 Stunden an.
  • Vitaros: Vitaros ist das einzige Potenzmittel in Cremeform. Sie wirkt extrem schnell (5 bis 30 Minuten), ihre Wirkungsdauer ist jedoch die kürzeste all dieser Medikamente, nämlich 1 bis 2 Stunden.
  • Sildenafil: Sildenafil ist die generische Version von Viagra und hat denselben Wirkstoff. Mit der Einnahme von Sildenafil kann eine Erektion in weniger als 30 Minuten erreicht werden.
  • Caverject: Caverject ist das einzige Medikament, das in Form einer Injektion verabreicht wird. Es wird direkt in die Schwellkörper des Penis injiziert, um die Erektion nach sexueller Stimulation hervorzurufen.
  • Male Extra: Male Extra ist ein vielseitiges Produkt, das sowohl die Erektionsfähigkeit anregt, als auch die Ejakulation verzögert & den Penis vergrößert. Haben wir es nicht gesagt, ein wirklich vielseitiges Produkt!
  • Male Perf: Male Perf ist noch immer viel gefragt, es ist aber fast unmöglich, es zu finden, da es vor ein paar Monaten durch das oben erwähnte Male Extra ersetzt wurde.

Lokal angewandte Mittel

Für Patienten, denen die Einnahme von Medikamenten zu umständlich erscheint, gibt es ein Potenzmittel, das lokal angewendet wird. Es handelt sich um Alprostadil-Injektionen, die rund 10 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr direkt in die Schwellkörper des Penis injiziert werden, was eine Erektion hervorruft, die 1 bis 2 Stunden anhalten kann.pompe

Alprostadil ist die synthetische Variante des Prostaglandins E1 mit gefäßerweiternden Eigenschaften und hilft deshalb, den Blutfluss im Penis anzuregen.

Es gibt auch ein Gerät, das hilft, die Erektion aufrechtzuerhalten, nämlich die Vakuumpumpe. Diese wird vor dem Geschlechtsverkehr über den Penis gestülpt und dann betätigt. Sie sorgt dafür, dass das Blut in den Penis fließt.

Wenn der Penis angeschwollen ist, wird eine Manschette an der Peniswurzel angebracht, die den Blutfluss zurückhält. Nach dem Geschlechtsverkehr wird die Manschette abgenommen. Diese Technik bedarf einiger Erfahrung und nur von vorübergehender Wirkung, da sie nur 30 Minuten wirkt.

Operative Behandlung

Für die Radikalsten gibt es auch verschiedene operative Behandlungsmöglichkeiten. Heute kann man:

  • sich eine Penisprothese einsetzen lassen, die entweder hydraulisch oder semirigide ist (letztere Möglichkeit erhöht das Risiko, dass sich der Penis fast dauernd im erigierten Zustand befindet). Bei hydraulischen Penisimplantaten befindet sich die Pumpe, mit der das Implantat aufgeblasen wird, in den meisten Fällen gut versteckt im Hodensack. Von außen ist nicht sichtbar, dass der Mann eine Penisprothese trägt. Bei dieser Operation wird das erektile Gewebe allerdings irreversibel zerstört.
  • eine Katheterbehandlung durchführen lassen, wenn Personen an einer verminderten Durchblutung leiden, die nicht durch Diabetes verursacht ist. Dieser Eingriff ist jedoch nach wie vor Personen, die einen Beckenbruch erlitten haben, oder jungen Männern vorbehalten.
  • eine Venenunterbindung machen lassen, im Fall eines venösen Lecks. Diese Operation bleibt jedoch auch heute höchst umstritten.

Egal für welche Option zur Behandlung einer Erektionsstörung Sie sich entscheiden, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin über dieses Problem sprechen, um die Beziehung nicht zu belasten.

Vergleich von Spedra, Vitaros, Levitra, Viagra und Cialis

Manchmal kann es ganz schön schwierig sein, sich unter all den Medikamenten, die auf dem Markt angeboten werden, zurechtzufinden. Wir sind dazu da Ihnen zu helfen, die richtige Wahl zu treffen, und haben deshalb die verschiedenen Auswahlkriterien objektiv verglichen.

Denn auch wenn die Wirksamkeit aller Medikamente zur Behandlung von Impotenz heute bewiesen ist, unterscheiden sie sich hinsichtlich 1) Dosierung 2) Preis und 3) Wirkungsdauer. Nachstehend finden Sie alles, was Sie über die wichtigsten heute zum Kauf verfügbaren Medikamente wissen müssen, nämlich die Creme Vitaros, die Tabletten Viagra, Levitra, Cialis und natürlich der Neuzugang Spedra.

Preis: ab 145 €
Verabreichung: Creme
Wirkt nach: 5 bis 30 Minuten
Wirkt: 1 bis 2 Stunden
Wirkstoff: Alprostadil

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